Dezentrale Klärschlammverwertung zur Erzeugung von thermischer Energie

Thermische Klärschlammverwertungsanlagen leisten einen wichtigen Beitrag zur Entsorgungssicherheit und zum Umweltschutz. Dieser Leitgedanke hat zur Entwicklung des „sludge2energy-Verfahrens“ geführt.

Das sludge2energy-Verfahren soll Klärschlamm energie-autark verwerten und basiert auf der Kombination eines Schlammtrockners und einer anschließenden Verbrennung im Wirbelschichtofen.

Als Lösung für eine nachhaltige Abfallwirtschaft wird dabei der Klärschlamm energetisch verwertet, sprich verbrannt. Dabei wird Wärme erzeugt, die wiederum für die Schlammtrocknung genutzt werden kann. Das Verfahren ermöglicht eine gesicherte und dauerhafte thermische Verwertung der aufkommenden Klärschlammmengen entsprechend aktueller politischen Vorgaben, wie der Neufassung der Abfallklärschlammverordnung vom Oktober 2017.

Die Menge des zu entsorgenden Klärschlamms wird durch energie-autarke Trocknung und Verbrennung auf ca. 10% minimiert. Die verbleibende Asche ermöglicht zudem eine spätere Rückgewinnung von Phosphor, wie sie durch die neue Klärschlammverordnung zudem nun Pflicht für Kläranlagen ab 50.000 EW ist.